VDMA Fachverband Reinigungssysteme bestätigt Markus Asch als Vorstandsvorsitzenden

VDMA

Der VDMA Fachverband Reinigungssysteme traf sich am 25. Oktober in Wiesbaden zu seiner alle drei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung. Die Veranstaltung diente der Abstimmung über die strategischen Themen des Fachverbandes, der Wahl des neuen Vorstandes und bot zugleich einen Rückblick auf die Aktivitäten der vergangenen drei Jahre.

Die Arbeitsschwerpunkte in dieser Zeit waren:  

  • Normen und Standards mitgestalten, welche die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung, die Konnektivität von Reinigungsmaschinen und -systemen und die Rolle des Internet of Things in Reinigungsprozessen definieren;
  • die politischen Entscheidungen begleiten, die das Ausrollen neuer Technologien definieren und die Rahmenbedingungen für unsere Märkte und Produkte bestimmen;
  • die Herausforderungen der Handelskonflikte, Währungsschwankungen und politischen Problemthemen bewältigen

Gut voran ging es in den vergangenen drei mit den Arbeiten an den Normen für autonome Reinigungsmaschinen und die Vorbereitungen für die Definitionen von Standards für die Digitalisierung. Weitgehende Einigkeit in der Branche besteht mittlerweile darüber, dass einheitliche Standards im Kundeninteresse sind. Proprietäre Ansätze einzelner Hersteller sind dagegen nicht zielführend.

Auf dem zweiten großen Feld - Begleitung der Politik im Bereich klimafreundlicher und energieeffizienter Technologien - hat sich im Laufe der vergangenen drei Jahre ein Wandel vollzogen. Das Thema Energieeffizienz ist weiterhin ein Treiber politischer Anstrengungen, hinzugekommen ist aber die Bemühung der EU-Kommission, auch das Thema Ressourceneffizienz in der Produktpolitik voranzubringen. Die Themen Recycling, Re-use, Re-manufacturing, Re-furbishment und Durability beschäftigen die Hersteller von Reinigungsmaschinen, zudem sind die Pläne der EU zur Kunststoffvermeidung ein Thema, das die Branche im Auge behalten muss.  

Die Handelskonflikte und Währungsschwankungen können von der Branche dagegen nicht beeinflusst werden. Allerdings müssen sich Unternehmen und Verband zunehmend auf die damit verbundene volatilere Geschäftsentwicklung in unterschiedlichen Märkten einstellen.  

Zudem verändern sich die Geschäftsprozesse der Reinigungsindustrie und angrenzender Sektoren durch die nach wie vor zunehmende Internationalisierung und Digitalisierung. Daraus ergeben sich notwendigerweise auch veränderte Wertschöpfungsketten, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen bzw. notwendig machen.

Markus Asch als Vorsitzender des Fachverbandes wiedergewählt

Die Mitgliederversammlung diente auch der Neuwahl des Vorstandes des Fachverbands. Markus Asch, stellvertretender Vorsitzende der Geschäftsführung von Alfred Kärcher SE & Co. KG, wurde als Vorsitzender des Vorstandes bestätigt, als stellvertretender Vorsitzender wurde Jörg Peter Staehle, G. Staehle - columbus Reinigungsmaschinen, wiedergewählt
Für die kommenden drei Jahre steht vor allem der intensive Wandel durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche und die Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten im Gebäude- und Dienstleistungssektor im Vordergrund. Dazu bleibt die Normung in den entsprechenden Bereichen als Grundlage für die gemeinsamen Aktivitäten der Branche wichtig. Außerdem beschäftigen die Vorstudien zu Öko-Design-Verordnungen für Reinigungsmaschinen und Hochdruckreiniger die Hersteller weiter.

Der Vorstand des Fachverbandes Reinigungssysteme im VDMA besteht nunmehr aus den folgenden Personen:

Markus Asch, Alfred Kärcher SE & Co. KG

Andreas Fellmann, DYNAJET GmbH

Dr. Reinhard Mann, Nilfisk GmbH

Guiseppe Mariani, IP Gansow GmbH

Jörg Peter Staehle, G. Staehle GmbH & Co. KG

Frank Ulbricht, Hako GmbH

Bildunterschrift:
Foto Vorstand FV Reinigungssysteme:
Der Vorstand des VDMA Fachverbandes Reinigungssysteme 2019
(v.l.n.r.) Frank Ulbricht (HAKO), Peter Hug (VDMA), Markus Asch (Kärcher), Andreas Fellmann (Dynajet), Guiseppe Mariani (IP Gansow) Jörg Peter Staehle (columbus)

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