Blue Competence Cleaning Systems: Sauber und nachhaltig

Blue Competence ist die Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA, an der sich die deutsche und europäische Reinigungsmaschinenindustrie beteiligt. Eine große Zahl von Nachhaltigkeitsindikatoren, die weit über die Maschinen hinausgehen, wird von den teilnehmenden Unternehmen ohne Zweifel erfüllt.

Blue Competence ist die Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA, an der sich die deutsche und europäische Reinigungsmaschinenindustrie beteiligt. Eine große Zahl von Nachhaltigkeitsindikatoren, die weit über die Maschinen hinausgehen, wird von den teilnehmenden Unternehmen ohne Zweifel erfüllt.

Nachhaltige Maschinen
Letztlich will aber der Kunde, in diesem Fall vornehmlich Gebäudereinigungsunternehmen, auch „nachhaltige Maschinen" erwerben. Nahezu alle großen Gebäudedienstleister haben eigene Nachhaltigkeitsprogramme, die teilweise ganzheitlich auf die Unternehmen wirken. Betrachtet werden bei den Kunden nicht nur die Reinigungsdienstleistungen und deren damit einhergehender Energie- und Ressourcenverbrauch. Die energetische Optimierung der Firmengebäude bis hin zum Plus-Energie-Haus, die Betrachtung des Fuhrparks, dessen CO2-Relevanz und Routenoptimierung:  Alle Prozesse der Unternehmen werden in Augenschein genommen. Der europäische Branchenverband der Gebäudereiniger arbeitet an entsprechenden Konzepten. Die großen Dienstleister Unternehmen setzen längst aber auch eigene Konzepte um.

Reinigungsmittelkosten
Reinigungsmaschinen machen in solch großen Dienstleistungsunternehmen nur einen kleinen einstelligen Anteil an den Kosten aus und deren Energie und Wasserverbrauch spielen ebenfalls eine untergeordnete Rolle. Entscheidender sind die Kosten für den Einsatz von Reinigungsmitteln. Dennoch passt in die Nachhaltigkeitskonzepte der Gebäudereiniger der Einkauf effizienter und nachhaltiger Technologie, da die Maschinen beim Kunden sichtbar sind und damit ein Aushängeschild für die ernstgemeinte Nachhaltigkeitsbemühung darstellen.

Wann ist eine Maschine nachhaltig?
Dieser Frage gehen derzeit die internationalen Hersteller aus Europa, mit Unterstützung der Kollegen aus den USA, nach. Der Kunde will in erster Linie eines erreichen: Sauberkeit. Während es in puncto Hygiene anerkannte Messverfahren gibt, wurde in der Vergangenheit mehrfach auf unterschiedliche Weise versucht, Sauberkeit zu definieren. Sauberkeit wird nicht nur vom Verbraucher unterschiedlich empfunden, sie ist auch immer eine Gradwanderung zwischen Schmutzentfernung und Verschleiß der zu reinigenden Oberflächen. Jeder kennt dies von der Autowaschanlage. Rückstandslose Schmutzbeseitigung ohne Beschädigung des Lacks ist bei Baumharz und Insekten oft nur bei einer Punktbehandlung möglich.

Die Hersteller von Scheuersaugmaschinen fahren derzeit Tests auf standardisierten Kunststofffliesen, auf denen standardisierte Schmutzarten in jeweils gleicher Menge aufgetragen werden, um jeweils vor und nach dem Prozess den Glanzgrad mit entsprechendem Gerät zu messen. Diese Reinigungswerte können dann in Beziehung gesetzt werden zum jeweiligen Verbrauch an Energie, Reinigungsmittel und Wasser. Klingt einfach, ist es aber nicht. Die Reinigungsleistung hängt nämlich von mannigfaltigen Faktoren ab: Bodendruck der Bürsten, Drehgeschwindigkeit der Bürsten, Fahrgeschwindigkeit der Maschine, Art und Dosierung des Reinigungsmittels und Temperatur des Wassers, um nur wenige Faktoren aufzuzählen.  Die Ergebnisse der Untersuchungen bringen aber dennoch Kundennutzen und fördern die Transparenz im Sinne eines sauberen Wettbewerbs. Erstens weil der Kunde am Ende Verbrauchsfaktoren vergleichbar bewerten kann. Zweitens, weil er seinem Nachhaltigkeitskonzept entsprechende Maschinen einsetzen kann und dafür klare Indikatoren erhält.